Briefkastenfirma oder Virtual Office? Illegal oder absolut rechtssicher?
Willst du deine Privatadresse schützen, weil du im Homeoffice arbeitest oder gründest du eine Firma/Niederlassung in Österreich, ohne gleich ein zugehöriges Büro / einen Betriebsstandort anzumieten, dann bieten dir einige der oberösterreichischen CoWorkingSpace die Möglichkeit, deine Firma in ein „Virtual Office“ zu verlegen.
Was genau ist und bietet ein Virtual Office?
Ein Virtual Office ist eine rechtssichere Adresse – für ein Impressum, das Gewerberegister oder das Firmenbuch. Also dein Firmensitz und deine Repräsentanz nach außen – und das mit angehängten Büroservices für dich.
Meist bietet dir ein Virtual Office Postservices, also die Annahme und Verarbeitung deiner (Geschäfts-)Post, manchmal auch weitere Büro- oder Telefonservices – und immer:
Auch Arbeitsplätze, Seminarräume und Community. Unsere Virtual Offices sind immer Teil unserer CoWorking Spaces und nie ein Stand-Alone-Angebot, daher bist du immer in Kontakt mit uns und unseren Communities.
Ist das auch wirklich rechtssicher?
Absolut. Der wichtigste Faktor – und die grundlegende Unterscheidung zur „Briefkastenfirma“ ist die Ladungsfähigkeit. Unsere Spaces sind an realen Adressen verortet und werden von vor Ort anwesenden Menschen betreut, somit ist sichergestellt dass jede Art von Post, insbesondere eben Behördliche Schrieben, auch zugestellt du angenommen werden können.
Wir selbst werden laufend geprüft und können daher aus Überzeugung sagen: Ein Virtual Office bei einem unserer Mitglieder-Spaces ist absolut rechtsicher!
Welche Dokumente benötige ich?
In der Regel geht die Anmietung eines Virtual Offices recht einfach: Neben der Nutzungsvereinbarung wird dich dein Anbieter um Ausweis, Gewerberegister- und Firmenbuchauszüge bitten, dazu einen Ausweis, ein Formular zu politisch exponierten Personen, einen Meldezettel und ein persönliches Treffen zur Verifizierung deiner Person – und schon kannst du ein Virtual Office nutzen.
Fünf der Arbeitsplätze sind für internationale Start-ups aus dem Projekt Crossborder Start-up Point reserviert. Um ihnen den Einstieg zu erleichtern, arbeitet der Softwarepark eng mit dem Come2Upper Austria Service Center von Business Upper Austria zusammen.
Der ConnectSpace schlägt zudem eine Brücke zwischen Hochschule und Praxis: Während das Bytewerk der FH OÖ als Sprungbrett für Studierende dient, bietet der ConnectSpace im IT-Center Hagenberg den nächsten Schritt – mit Nutzungsmöglichkeiten von FH-Infrastruktur und kontinuierlicher Betreuung durch Karolina Heller und Cathrin Dorner.









